Inhalieren gehört für Asthmatiker*innen zur täglichen Routine. Ob als Dauertherapie oder als Notfallspray von Asthma betroffene Personen besitzen meist mehr als nur einen Inhalator. Dabei gibt es eine Reihe an Unterschieden zwischen den einzelnen Geräten.

Pulverinhalatoren sind sehr einfach handzuhaben. Der Wirkstoff wird als Pulver, z.B. aus einer Kapsel, die zuvor angestochen wird, inhaliert. Da bei Pulverinhalatoren nur die Einatmung für die Inhalation ausschlaggebend ist, ist bei der Auswahl des Inhalators auf den Atemzugswiderstand zu achten. Es gibt Geräte mit sehr niedrigem und sehr hohem Atemzugswiderstand. Pulverinhalatoren haben zudem den Vorteil, dass sie einfacher zu koordinieren sind. Alle Inhalationsschritte werden nacheinander ausgeführt.

Dosier-Aerosolen (Sprays)

Bei Dosier-Aerosolen (Sprays) wird der Wirkstoff zusammen mit Treibgasmitteln in die Lunge befördert. Durch Drücken der Pumpe wird der Sprühstoß während der gleichzeitigen langsamen Einatmung inhaliert. Die Verwendung einer Inhalierhilfe (Spacer) kann die Koordination von Auslösen des Sprühstoßes und Einatmung erleichtern.

Düsen- und Ultraschallvernebler

Bei Düsen- und Ultraschallvernebler wird aus einer flüssigen Wirkstofflösung ein inhalierbarer, feiner Wirkstoffdampf (Aerosol) hergestellt. Mittels Druckluft wird der Nebel verwirbelt und über ein Mundstück oder eine Maske eingeatmet. Es können eine Trägerlösung, z.B. Kochsalzlösung zusammen mit dem Medikament oder eine gebrauchsfertige Lösung verwendet werden. 

diverse unterschiedliche Inhalatoren

Überdruckinhalationsgeräte stellen eine Kombination aus einem Beatmungsgerät und einem Vernebler dar. Durch leichte Druck- und Sauerstoffzufuhr werden die Atemwege offengehalten, sodass der Wirkstoffnebel die Bronchien optimal erreicht.

Der richtige Inhalator und das richtige Inhalieren spielen eine große Rolle bei Asthma. Beim Inhalator kommt es darauf an wie einfach und gut er für Sie handzuhaben ist und auf den Schweregrad ihres Asthmas. Mithilfe des Inhalators gelangen die Wirkstoffe als feine Partikel direkt in die entzündeten Atemwege. Damit die Medikamente auch wirklich dort ankommen, wo sie wirken sollen, ist richtiges Inhalieren von besonders großer Bedeutung.

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