Asthma wird hinsichtlich der Auslöser in allergisches und nicht-allergisches Asthma unterteilt. Auch Mischformen aus beiden Formen sind möglich. Kurz zusammengefasst ist allergisches Asthma eine allergiebedingte Atemwegserkrankung, die häufig bereits im Kindesalter auftritt, während nicht-allergisches Asthma auf andere Faktoren zurückzuführen ist und oft erst im Laufe des Lebens auftritt.

Allergene als Auslöser

Durch den Kontakt des Körpers mit Allergenen kann allergisches Asthma ausgelöst werden. Beispiele hierfür sind:

Pollen und Getreidestaub

Pollen und Getreidestaub

Hausstaubmilben

Hausstaubmilben

Hausstaubmilben

Schimmelpilzsporen

Tierhaare, Vogelfedern, Tierkot

Tierhaare, Vogelfedern, Tierkot

Nahrungsmittel (z.B. Nüsse)

Chemische Stoffe (z.B. Chlor, Lacke, Desinfektionsmittel)

Chemische Stoffe (z.B. Chlor, Lacke, Desinfektionsmittel)

Alle diese Auslöser weisen auf allergisches Asthma hin. Lesen Sie hier mehr zu allergiebedingtem Asthma.

Andere Auslöser

Im Gegensatz zum allergischen Asthma kann der Auslöser bzw. Reiz für das intrinsische Asthma nicht auf ein Allergen zurückgeführt werden. Beispiele hierfür sind:

Atemwegsinfekte

Atemwegsinfekte

Zigarettenrauch

Abgase

Abgase

Bestimmte Medikamente (z.B. Schmerzmittel)

Starke Gerüche

Kalte Umgebungsluft

Nebel und Wind

Nebel und Wind

Psychische Belastungen

Stress

Stress

Körperliche bzw. sportliche Anstrengung
(kann Belastungsasthma auslösen)

Prinzipiell ist zu beachten, dass nicht jeder mögliche Auslöser bei jedem Asthmatiker die gleichen Beschwerden hervorruft. Asthmabeschwerden können je nach Tagesform und persönlichem Empfinden des Patienten variieren.

Auslöser vermeiden

Im Idealfall vermeiden Asthmatiker*innen jeden Kontakt mit ihren Asthma-Auslösern. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer möglich, da Abgase, kalte Luft, oder Tierhaare auf der Kleidung von Kontaktpersonen nur teilweise beeinflusst werden können.

Trotzdem hilft es, wenn Sie versuchen den Kontakt mit Ihren Auslösern so gut wie möglich zu vermeiden. Bei Allergenen, bei denen dies kaum möglich ist, etwa Pollen oder Hausstaubmilben, können angepasstes Lüften bzw. allergikerfreundliche Bettwäsche die Beschwerden lindern. Zusätzlich helfen Stressreduktionen und die psychische Belastung zu reduzieren.

Kann Asthma vererbt werden?

Asthma wird nicht zu den Erbkrankheiten gezählt. Jedoch können die Risikofaktoren, wie etwa Allergien, oder häufige Infekte der Atemwege die Wahrscheinlichkeit für Asthma begünstigen familiär bedingt sein.

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